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Aareal Bank mit Stop-loss-Limit absichern 17.02.2009
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die Position in der Aktie der Aareal Bank (ISIN DE0005408116 / WKN 540811) mit einem engen Stop-loss-Limit bei 3,90 EUR abzusichern.
Obwohl die Aareal Bank eigentlich kerngesund sei, schlüpfe der Immobilienfinanzierer unter den staatlichen Rettungsschirm. Die Bank habe selbst im besonders schlechten vierten Quartal 2008 einen Gewinn von 11 Mio. EUR ausgewiesen. Somit habe man seit Beginn der Krise Mitte 2007 immer ohne Verluste gewirtschaftet. Und trotzdem habe sich die Aareal Bank jetzt aus dem staatlichen Rettungstopf der "Soffin" bedient und sich frisches Kapital im Volumen von 525 Mio. EUR sowie Garantien bis zu 4 Mrd. EUR für die Emission von Anleihen gesichert.
Das Kreditinstitut wolle mit diesem ungewöhnlichen Vorgehen Wettbewerbsnachteile gegenüber Banken vermeiden, die aufgrund ihrer finanziellen Notlage unter den Rettungsschirm des Staates geschlüpft seien. Für die Aareal Bank habe diese Angelegenheit jedoch auch einen Nachteil, denn die stille Einlage des Staates müsse mit 9% p.a. verzinst werden, was jährlich 47 Mio. EUR ausmache. Trotzdem würden die Vorteile überwiegen, weil die Bank so wegen der komfortablen Kapitalausstattung günstigere Refinanzierungskonditionen am Markt bekomme.
Der Aktienmarkt habe auf dieses Vorgehen positiv reagiert. Die Aktie der Aareal Bank habe am Montag über 13% zugelegt und bei 4,28 EUR notiert.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" gehen bei der Aktie der Aareal Bank mit, halten aber das Risiko mittels eines engen Stop-loss-Limits bei 3,90 EUR bewusst niedrig. (Ausgabe 25 vom 17.02.2009) (17.02.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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